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Motacilla alba • Bachstelze

Allgemeines:
Familie: Motacillidae Pieper und Stelzen
Größe: 15 - 18cm
Flügellänge: 8,5 - 9,5cm
Schnabel: ca. 1,5cm
Stimme: Weniger hart als die Gebirgsstelze "tsi-sik"
Gewicht: 17 - 26g

Diese elegante schlanke Stelzenart hat ein grauschwarz weißes Federkleid. Das Männchen hat eine weiße Unterseite und eine graue Oberseite. Scheitel und Hinterkopf sind ebenso wie die Kehle und Vorderbrust schwarz gefärbt. Schnabel und Beine sind sehr dünn, der Schwanz ist lang und hat weiße Außenfedern. Im Flug sind die schwärzlichen, hell gefleckten Flügel zu erkennen. Beim Weibchen sind die schwarzen Partien des Kopfes weniger ausgeprägt.

VERBREITUNG: Bachstelze brütet von Eurasien bis nach Nordamerika, von Island bis nach Alaska und südlich bis in den Mittleren Osten und nach China. Die Vögel überwintern in Süd- und Westeuropa, in Afrika südlich bis nach Kenia, im Mittleren Osten, in Indien und Südostasien.

LEBENSRAUM: Die Bachstelze ist an Seen, Teiche, Flüsse, Bäche und Feuchtgebiete aber auch auf Wiesen, in Weinbergen, sowie in Städten und Dörfern anzutreffen.

WANDERUNG: Brutvögel aus dem Westen sind Standvögel oder Teilzieher, die bis ans Mittelmeer ziehen.

BIOLOGIE: Bachstelzen errichten ihr Nest in Bodennähe meist an Gewässern, aber auch in Baumhöhlen, auf Felsen oder unter Hausdächern. Ab Ende März legt das Weibchen dort etwa 5 - 6 braun gesprenkelte, graue Eier, die von ihr 12 - 14 Tage bebrütet werden. Die Jungen sind Nesthocker und werden nach etwa 13 - 16 Tagen flügge. Bachstelzen legen zwei, sogar drei Gelege im Jahr. Sie fliegen niedrig in Bogenlinien. Als Nahrung dienen den Vögeln hauptsächlich Insekten und deren Larven.
BESONDERHEITEN: Auf der Nahrungssuche folgt die Bachstelze häufig Weidetieren oder sucht Straßenränder nach Nahrung ab. Am Boden trippelt sie langsam dahin, während ihr Schwanz ständig auf und ab wippt, um dann schnellen Bewegungen hier und dort ein Insekt zu erbeuten.